Eure besten Stories

Signalisiert uns besonders gelungene Stories, schickt ein Mail an info@mywoman.at.

Letzte stories

@THE QUEEN

Der verlinkte Artikel beschreibt aber ga... ,2016.07.01, 20:17

FYI was so ein Blog kos...

schaut mal: http://www.gourmetguerilla.d... ,2016.03.29, 17:01

Antwort auf FB

Das System des Blogs ist veraltet. Es um... ,2016.03.27, 08:48

woman

Tut echt so als gebs den blog nicht.unfa... ,2016.03.26, 23:18

Ja!

Ist chaotisch. Wenn man nicht einmal auf... ,2016.03.22, 16:37

Suche

 

Aktuelle Blogs


    marieblue (Aktualisiert: 23.11., 09:13 Uhr)
    ercabi (Aktualisiert: 23.11., 09:07 Uhr)
    angi (Aktualisiert: 23.11., 09:00 Uhr)
    fulmi (Aktualisiert: 23.11., 08:55 Uhr)
    Hallo! (Aktualisiert: 23.11., 08:52 Uhr)
    kampfdembu... (Aktualisiert: 23.11., 08:46 Uhr)
    Tesas Blog (Aktualisiert: 23.11., 08:40 Uhr)
    Adventskal... (Aktualisiert: 23.11., 08:39 Uhr)
    passionflo... (Aktualisiert: 17.11., 11:10 Uhr)
    lisselka (Aktualisiert: 17.11., 08:32 Uhr)
    espresso14... (Aktualisiert: 14.11., 09:09 Uhr)
    irgendwiei... (Aktualisiert: 12.11., 13:01 Uhr)
    soul (Aktualisiert: 7.11., 16:32 Uhr)
    cora...der... (Aktualisiert: 1.11., 21:51 Uhr)
    Black Blog (Aktualisiert: 1.11., 21:42 Uhr)
    Geschichte... (Aktualisiert: 3.10., 11:39 Uhr)
    keinmausal (Aktualisiert: 1.10., 22:57 Uhr)
    LILI (Aktualisiert: 23.9., 22:42 Uhr)
    GeDankeNlo... (Aktualisiert: 22.9., 16:06 Uhr)
    Lieblingsm... (Aktualisiert: 15.9., 13:35 Uhr)
Donnerstag, 18.07.2013, 17:14
...gegangen bin ich die letzten paar Monate...

Eigentlich hatte ich geglaubt, dieses Kapitel meines Lebens abgeschlossen zu haben. Bis ich dann im Rahmen einer Seminararbeit die Gelegenheit hatte, mich noch einmal eingehend mit dem "Warum" zu befassen. Und zwar von einer Sicht, von der ich damals keinen Schimmer hatte.

Damals. Vor mehr als 7 Jahren, als sich plötzlich von einem Tag auf den anderen mein Leben so völlig verändert hatte, dass ich es selber kaum realisiert hatte. Als ich mich entschieden hatte, die Pflege meiner Schwiegermutter zu übernehmen, von einen Tag auf den anderen. Die nach einem Schlaganfall ein völlig anderer Mensch war, als wir sie gekannt haben.

Damals. Als so "ungute" Gefühle mein Begleiter waren wie das, völlig allein auf der Welt dazustehen mit dieser Situation. Das Gefühl, mit keinem Menschen der Welt wirklich darüber sprechen zu können, weil fest davon überzeugt, das könne ohnehin niemand verstehen.

Damals ist Geschichte. Mit dem Wissen von heute wurde mir klar, ich war nur eine von vielen. Eine von vielen, die glaubte, nur sie alleine könne ihre kleine Welt retten. Nur eine von vielen, die glaubte, Hilfe von außen zuzulassen, wäre ein Versagen. Nur eine von vielen, die sich eigentlich nie wirklich überlegt hatte, worauf sie sich da einlässt? Mein(e) Motiv(e)? Solidarität? Familiärer Druck? Gesellschaftlicher Druck? Reziprozität? Nein, davon hatte ich keine Ahnung...

Heute würde ich (wahrscheinlich?) ganz anders entscheiden. "Heldin" zu spielen erfordert zu viele Opfer. Nicht notwendige Opfer. Das ist auch der Grund, warum ich das schreibe. Pflegebedürftigkeit ist eine Herausforderung, die in (naher) Zukunft vermehrt erwachsene Kinder betreffen wird. Vielleicht auch die eine oder andere von Euch.

Die Entscheidung, die Pflege der (Schwieger)Eltern zu übernehmen soll keine spontane, aus dem Bauch heraus sein. Das gehört ausgesprochen. Solange noch Zeit genug ist, es auszusprechen. Nicht erst dann, wenn sich die Rollen langsam verändern oder schon verändert haben.

Und wie alles im Leben gehört das organisiert. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Informieren. Nachfragen. Sich nicht zu scheuen, diese Möglichkeiten auch nach Bedarf in Anspruch zu nehmen und zu organisieren, das ist die Herausforderung. Auch ruhig den Rest der Familie einladen, mitzumachen. Die Zeit, die dann übrig bleibt kann dann dafür genutzt werden, das zu tun, was mindestens genau so wichtig, wenn nicht viel wichtiger ist für die Pflegebedürftigen. Zeit mit ihnen verbringen. Zuspruch geben. Trösten. Miteinander lachen oder weinen. Je nach Situation.

Und den Rest denen tun lassen, die das auch gelernt haben...