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Montag, 12.08.2013, 17:57

urlaub in nordgriechenland - fernab vom typischen postkartenidyll urlaub unter einheimischen.

dort, wo auch die griechen urlaub machen. dort, wo man nicht in zehnerreihen am strand unterm schirm liegt. dort, wo man ganz selten nur deutsch hört, mit englisch mehr schlecht als recht weiterkommt und am ende mit händen und füssen und den paar brocken schnell gelerntem griechisch den tag bestreitet ... dort, wo wir mittlerweile schon zur familie gehören und so herzlich begrüßt werden, dass einem fast schon die tränen der rührung kommen. dort, wo sie seit vier jahren gewartet haben auf ein wiedersehen, vor allem mit dem junior, der wie ihr enkel ist und als sich der junior in diesem jahr aus dem auto schälte, konnten sie es nicht fassen. "wo ist das kind?" - "steht vor euch, ist nur gewachsen" - "schon größer als die mama, nein, dass kann doch nicht unser kind sein ..." - lachen, in den arm nehmen und dann brechen alle dämme ...

10 wunderbare tage am strand - nur sonne, meer, immer ein feiner wind, sonnenschirm, frappé me gala (kalter kaffee mit milch, manches mal mit extra viel zucker, der wie sand zwischen den zähnen knirscht ...). und ein junior, der in diesem jahr ganz verstohlen so manchem griechischen mädchen am strand hinterherschaut (nein, lieber junior, da hilft auch die sonnenbrille nix, mutti merkt sowas :-)).

10 tage köstlichkeiten vom grill, die es nur hier so frisch geben kann.
10 tage voller schöner gespräche, lustigen und traurigen. und natürlich - die krise - auch das war und ist thema in griechenland. nur, wenn man - fernab der heimat - die betroffenen persönlich kennt und sich ihre geschichten vom kleinen und großen wahnsinn, der sich in griechenland nun abspielt, anhört, dann ist der blickwinkel wieder ein bisschen neu fokussiert. gut so. vor allem für den junior, der sich nun immer mehr für die themen der erwachsenen interessiert und vor allem unsere sonnenuntergangsgespräche am strand, bei denen es kein tabuthema gab, liebte. wir haben nicht nur die wunderschönen lichtspiele am himmel bewundert, sondern uns über griechenland, über erste liebe, über sex, über schule, über deutschland allgemein und im speziellen über den zweiten weltkrieg und manches mal einfach auch nur über unsere ganz persönlichen gefühle unterhalten. so offen, so frei - das hat uns als familie wieder ganz fest zusammengeschweißt ...
und bei aller lässigkeit haben wir natürlich auch ein wenig kultur getankt - also ab nach kaválla. die festung haben wir heuer einfach links liegen lassen - es gibt auch viele andere sachen zu sehen. neben dem archäologischen museum (ein muss für den papa ...) sieht man in der stadt noch viele hinweise auf deren geschichte. nordgriechenland war tabakland. auch für österreich-ungarn lieferant. und so passiert es eben, dass mitten in kaválla ein gebäude steht, dass dem wiener musikverein nicht ganz zufällig verblüffend ähnlich sieht (heute das rathaus von kaválla, erbaut wurde es vom ungarischen tabakhändler baron pierre herzog kurz vor 1900 und ja, selbstverständlich war der wiener musikverein die vorlage für das bauwerk ...).
nach 10 tagen heißt es abschied nehmen - wieder nehmen sich alle in den arm, dieses mal wischt man sich verstohlen eine träne weg ... wir kommen wieder, versprochen. und wir werden nicht wieder 4 jahre warten. wir kommen bald, vielleicht schon im nächsten jahr ...


(bildquelle: mutti's neue superkamera! yippie ...)